11.02.2010
Frisches Denken für eienen frischen Staat!
Gesunder Menschenverstand muss wieder Einzug in die Politik halten. Mit ihrem historisch verwurzelten Menschenverständnis für die freie Entfaltung der Persönlichkeit, für den Vorrang der menschlichen Würde vor der Macht des Staates, wollen wir gemeinsam einen Beitrag zum Neuanfang in diesem Land leisten.
Der deutsche Nachkriegsstaat, ob in christliberaler, sozialliberaler, gross-koalitionärer oder sozialdemokratisch-grüner Ausprägung, hat jahrzehntelang über seine Verhältnisse gelebt.
Der Bürger wurde zum Wähler degradiert, der nicht mehr mündig seine Einflussnahme auf die Geschicke des Staates nimmt, sondern in Wahlen nur einem der oben genannten Mitglieder des Pfründen-Kartells seine Stimme gibt. Seine Zustimmung zur kollektiven Unvernunft wird dadurch erzielt, dass man ihn glauben machte, der Staat funktioniere, fürsorglich wie ein Nachtwächter, in allen Lebenslagen immer wie geschmiert und sichere so auf Dauer das gleichheitliche Wohlergehen aller.
Als Gegenleistung stünde dem Staat zu, durch bürokratische Eingriffe in alle Lebenslagen zu verlangen, dass wir in unserem Handeln erst bei ihm anfragen, ob er, in seiner allmächtigen Weisheit, unser Wollen als gut oder schlecht einordnet und ob es der Gemeinschaft zu deren Wohl zugemutet werden darf. Als Ergebnis haben wir seit über 30 Jahren einen Staatsanteil an der jährlichen Wirtschaftsleistung des Deutschen Volkes von über 50%, d.h. jeder 2. Euro geht durch die lähmende Hand des Staates.
Die Regierungsparteien, obgleich konservativ, links oder liberal haben trotz all ihrer marktwirtschaftlichen Lippenbekenntnisse in Regierungsverantwortung diesen in lähmenden Kollektivismus führenden Weg mitgetragen. Dagegen wollen wir als mündige Bürger, ein Zeichen setzen indem wir nicht schweigen, sondern versuchen durch aktive Mitarbeit die politische Willensbildung mitzuprägen.
Deutschland braucht wieder eine neue Perspektive. Nur so kommen wir aus der Verkrustung heraus, in die wir uns durch das Pfründen-Kartell der etablierten Parteien jahrzehntelang hineindrängen ließen. Bürokratie darf nicht der Zukunftsgarant werden, auf den sich unser Staat aufbaut.